Kommt ein (Blog-) Stöckchen geflogen…

#meinhundelli Mein lieber Twitterfreund Matthias J. Lange (@redaktion42 bzw. http://redaktion42.com/2014/02/21/es-kam-ein-blogstockchen-geflogen/) warf mir gestern ein sogenanntes „Blogstöcken“ zu. Und ich staunte; das hatte ich noch nicht erlebt und kannte es auch nicht. Aber ich gestehe, dass ich gerne in den verschiedenen Magazinen die Fragen an Menschen und ihre Antworten lese. Sei es in der ZEIT die Rubrik „Was hat Sie gerettet?“ oder in der EMOTION die „Big Five for Life“ bzw. die Fragen an eine Leserin oder in der VOGUE die „Fragen ohne Antworten“ eines Prominenten. Und nun gilt es also für mich die folgenden Fragen von Matthias zu beantworten, neue Blogger auszuwählen und ihnen neue Fragen zu stellen.

Welches Hobby hast du und wie widmest du dich diesem Hobby?
Ich habe gleich mehrere Dinge, die ich mit viel Leidenschaft tue: Ich interessiere mich sehr für die (Netz- und Familien-) Politik, für die Lebensgeschichten, die Menschen zu erzählen haben (gut, dass ich Coach bin!) und ich habe einen jungen Hund, der viel Engagement fordert aber auch unendliche Freude und Leichtigkeit bringt. Dazu gehe ich gerne mit guten Freunden gut essen, liebe Spanien, Konzerte, Kaminfeuer, das Lesen und Kochen und viele Dinge mehr. Aber es sind zuallererst die wirklichen Herzensmenschen, die mein wahres Hobby sind – denn sie sind mir die Wichtigsten und ich würde unendlich weite Wege gehen, um sie in meinem Leben zu haben, ihnen – so weit mir das möglich ist – zu geben, was sie brauchen (sei es etwas Bestimmtes oder mal mehr oder weniger von etwas) und sie glücklich zu wissen.

Wenn du ein Haustier hast, schreib eine nette Geschichte und mach ein Foto.

Elli, meine gerade mal 20 Wochen alte junge Border Terrier Dame begeistert mich: Seit gestern schafft sie es, eine Treppe, die – zugegebenermassen – in keiner Weise gängigen Treppennormen entspricht, sowohl hoch als auch wieder alleine herunter zu hopsen. Eigentlich soll sie das mit ihren weichen Knochen noch gar nicht – aber sie ist jedes Mal so unglaublich stolz (und zeigt dies in aller-reizendster Weise), dass ich es ihr gar nicht ganz verbieten mag. Sie ist ein Darling und ich bin super happy, dass sie mit ihrer Lebensfreude und ihrem Entdeckergeist Teil meines Lebens ist.

Filmst du für deinen Blog und warum bzw. warum nicht?

Nein; bisher noch nicht – jedenfalls nicht für meinen privaten Blog. In bisherigen dienstlichen Angelegenheiten habe ich aber schon viel für einen TV-Sender im Rahmen einer 10monatigen Dokumentation gefilmt. Spaß hat es immer gemacht – vielleicht mache ich es ja doch noch eines Tages auch für private (Blog-) Zwecke. Who knows…

Was bedeutet bloggen für dich?

Hier kann ich mir Gedanken, die mich begleiten, von der Seele schreiben. Schreiben hilft mir beim Sortieren des Gehörten, Erlebten, Gesehenen…

Wo sammelst du deine Blogideen?

Meistens komme ich auf Ideen für einen Blogbeitrag wenn ich unterwegs bin – mal beim Laufen, mal beim Autofahren… Oftmals kommen sie aus meinem Coaching-Beruf, denn hier kommen häufig essentielle Fragen auf, die mich auch über den Klienten hinaus noch eine Weile beschäftigen. Dann fange ich an, das Thema weiter zu denken und den Beitrag zu konzipieren. Das Schreiben selbst geht dann oft ganz schnell.

Was war denn der eindrucksvollste Film im zurückliegenden Jahr und warum?

So sehr ich es bedauere, aber ich habe im vergangenen Jahr nicht besonders viele Filme gesehen. Was mich aber nachhaltig beeindruckt hat, war der TV-Dreiteiler „DAS ADLON“. Familiengeschichten über mehrere Generationen hinweg beschäftigen mich immer wieder und hier wurde es meisterlich dargestellt.

Arbeitest du mit einer to do Liste und wie sieht die aus?

Oh, das darf ich gar nicht so laut sagen: Mein Blog heisst nicht ohne Grund „NOTIZLEBEN“ – weil ich tatsächlich im Büro und zu Hause alles, was nicht vergessen werden soll, auf pinke (darauf lege ich Wert!) Post-ITs schreibe. Unterwegs schicke ich mir selbst E-Mails, denn in meinem Postfach – immer aufgeräumt – befinden sich nur Mails, mit denen ich noch etwas zu tun habe. Vielleicht insgesamt nicht das effizienteste und effektivste (Zeit-) Managementsystem – aber für mich funktioniert es seit Jahren hervorragend, denn ich vergesse nur äusserst selten etwas.

Welchen guten Vorsatz für 2014 hast du und wie steht es um die Verwirklichung?

Ich habe mir vorgenommen, mehr Zeit für die Dinge im Leben zu haben, die mir wirklich wichtig sind und mir am Herzen liegen: Dazu gehört an aller erster Stelle Zeit mit meinen echten Herzensmenschen. Ich möchte – auch wenn am nächsten Tag Montag ist – Abends noch spontan an den See fahren, auf dem Steg sitzen und den Sonnenuntergang sehen. Ich möchte ein liebevolles Picknick zusammenstellen und mit meinem Herzliebsten im Biergarten sitzen. Ich möchte spontan Dinge unternehmen; einfach, weil uns gerade der Sinn danach steht und es für den Moment egal sein soll, was am nächsten Tag ansteht. In Summe könnte die Überschrift meiner Vorhaben heissen: Mehr Freiheit, mehr Leben, weniger Alltag! Und ich möchte den Blick darauf richten, was da ist – und weniger darauf, was fehlt!

Gib uns einen Buchtipp: Fachbuch und/oder Roman.

Lesen tue ich sehr viel – gerne Krimis, gerne Familiengeschichten. Die folgenden Bücher haben mich wirklich sehr berührt:

– Das Herzenhören (von Jean Philipp Sendker)

– Während die Welt schlief (von Susan Abulhawa)

– Wilde Lupinen // Die Stunde der Erben // Sturmzeit (von Charlotte Link)

Bücher, die sehr unterschiedlich sind. Aber sie alle berühren das Herz, weil sie Geschichten von Menschen und sogar Familien erzählen, die sich aufmachen, etwas zu verändern. Ich kann sie alle nur wärmstens empfehlen!

 Wie ist dein Lebensmotto?

„Gebe – und es wird Dir gegeben.“

„Glaube, Hoffnung, Liebe – diese drei. Aber die Liebe ist die stärkste unter ihnen.“

„Erfreue Dich an den kleinen Dingen.“

„Vertraue.“

Das Blogstöckchen, das mir gestern noch so neu schien und mir nun viel Freude bereitet hat, werfe ich nun herzlich gerne weiter an:

–     meinen lieben langjähren Kollegen und Freund @LudwigR vom LilaBlog (http://lilablog.de)

–     Frederic (@frederics), der mich, als ich gerade in diesem Netz begonnen hatte, zur Twitterin des Jahres erklärte: (www.fredericschneider.de)

–     Herrn Bergmann alias @hildwin, der immer wieder freche Ideen in Berlin ausheckt und auch mal einen ganzen Tag lang U-Bahn fährt (http://blog.hildwin.de)

–     Henrik, der sich – wie ich – u.a. für triviale Sendungen im TV, die dann doch noch (musikalischen) Tiefgang aufweisen, begeistern kann (http://www.broeckelmann.info).

Und ich hätte bitte gerne Antworten auf die folgenden Fragen:

–     Was muss ich tun, um Dich so richtig auf die Palme zu bringen?

–     Was ist Deine große Leidenschaft?

–     Was fehlt Dir?

–     Was macht Dich glücklich?

–     Was tust Du, wenn Du unverhofft in einer fremden Stadt einen freien Abend hast?

–     Wieso eigentlich dieses Netz?

–     Was machst Du mit gewonnenen 34 Millionen Euro?

–     Was würdest Du nie und nimmer tun?

–     Welches Buch muss ich warum lesen?

So liebe Leute, weiter geht’s! Ich freue mich auf Eure Antworten!

#Leidenschaft ist das Salz in der Suppe des Lebens. Sie erst ermöglicht mehr Freiheit, mehr Leben, weniger Alltag! Und ich möchte den Blick darauf richten, was da ist – und weniger darauf, was fehlt! Innerer Reichtum ist eine Frage der Haltung. Und wenn das so ist, dann ist sogar das Fangen eines Blogstöckchens mit persönlichen Fragen eine Freude. 

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